Mehr Scholastik weniger Renaissance In einem Gastbeitrag in
Mehr Scholastik, weniger Renaissance!

In einem Gastbeitrag in Die Ostschweiz braucht Michael Bubendorf von den "Freunden der Verfassung" die Kategorie der mittelalterlichen Scholastik für heutige Tendenzen totalitären Denkens und spricht einer neuen Renaissance das Wort. Richtig ist das Gegenteil: Um diese Tendenzen zu überwinden, brauchen wir mehr Scholastik und weniger Renaissance.

Ein Gastbeitrag des Theologen Prof. Dr. Benjamin Kilchör

https://www.dieostschweiz.ch/artikel/mehr-scholastik-weniger-renaissance-M7bg8jV
Gott widersteht den Hochmütigen aber den Demütigen gibt
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5,5b

Der Apostel Petrus stellt Hochmut und Demut als zwei Grundhaltungen einander gegenüber. Hochmut ist im Kern die Ursünde, zu der Adam und Eva verführt wurden: «Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist» (1. Mose 3,5).

Hochmut ist auch die Sünde des Tyrannen, der sich in seinem Herzen vornimmt:
«Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen … Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten». Doch Jesaja spottet: «Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!» (Jesaja 14,13-15). Denn auch der Tyrann, der sich als Weltherrscher gebärdet, ist Mensch und nicht Gott und genauso sterblich wie der Geringste aller Menschen.

Der Mensch hat keine Macht über Leben und Tod und wo er sie für sich beansprucht – ob am Lebensanfang oder am Lebensende –, da meint er, dem Allerhöchsten gleich zu sein. Gott widersteht ihm. Auch die beste Medizin hat noch keinen einzigen Toten verhindert, sondern nur den Sterbezeitpunkt ein bisschen nach hinten verschieben und das Leben um einige Jahre verlängern können.

Das Gegenstück zum Hochmut ist die Demut. Der Demütige ist nicht unterwürfig, aber er anerkennt seine Begrenztheit, seine Endlichkeit, seine Geschöpflichkeit. Er anerkennt, dass er nicht aus sich selber lebt und sein Leben nie sicher im Griff hat. «Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden», betet der Psalmist (Psalm 90,12) und er bittet: «Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang» (Psalm 90,14). Beides gehört zusammen, denn sich der eigenen Sterblichkeit zu stellen, statt diese zu verdrängen, macht demütig und den Demütigen gibt Gott Gnade.

Wer heute 20 Minuten Zeit findet, dem sei die Kantate «Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit» ( Actus Tragicus ) empfohlen. Diese Kantate, eine der schönsten von Johann Sebastian Bach, erinnert uns an unsere Sterblichkeit und Endlichkeit («Ach, Herr, lehre uns bedenken») und macht uns demütig, führt dann aber auch über Jesu Tod («In deine Hände befehle ich meinen Geist») und sein Kreuzeswort «Heute wirst du mit mir im Paradies sein» zum Lobpreis («Glorie, Lob, Ehr und Herrlichkeit»):
https://www.youtube.com/watch?v=xXMUpqSyJJo
Für alle die dank Open Air wieder einmal
Für alle, die dank Open Air wieder einmal einen Gottesdienst feiern wollen, der atmosphärisch nicht an eine Trauerfeier erinnert. Singen mit Maske ist wie Klatschen mit Handschuhen.
Natürlich können wir das Fernsehen zu dem Zwecke
„Natürlich können wir das Fernsehen zu dem Zwecke verwenden, um an einem Gottesdienst teilzunehmen. Was uns dabei aber, ob wir es wollen oder nicht, genauso stark ‚prägt‘ oder ‚verwandelt‘ wie der Gottesdienst selbst, ist die Tatsache, dass wir an ihm gerade nicht teilnehmen, sondern allein dessen Bild konsumieren.“
Autor: Günter Anders.- Quelle: W. Wodarg, https://www.rubikon.news/artikel/vom-irren-und-irrefuhren
Wir haben hier kürzlich einen Beitrag aus dem
Wir haben hier kürzlich einen Beitrag aus dem Radio München unter dem Titel "Die Cornona-Impfung als Kommunion" verlinkt. Hier eine kleine Zusammenstellung zur religiösen Symbolik der Impfung, das Material stammt aus dem Telegramkanal CORONA KULT.
Aus Anlass dass inzwischen ein Vortrag die 1000er
Aus Anlass, dass inzwischen ein Vortrag die 1000er Marke geknackt hat, weisen wir für Leute, die in den letzten Wochen zu unserem Telegramkanal gestossen sind, gerne noch einmal auf unseren Youtubekanal hin.
https://m.youtube.com/channel/UCfYZ38GLG-XNfq-MNMS_tBA/videos
Wohl dem Volk dessen Gott der HERR ist
Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.
Psalm 33,12


«Im Namen Gottes, des Allmächtigen», beginnt die Präambel der Schweizer Bundesverfassung. «Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft geführt habe», lautet die Präambel der Zehn Gebote, die man als die «Bundesverfassung» des alttestamentlichen Israel bezeichnen könnte.

Gott erweist sich als der Gott Israels, indem er es aus der Knechtschaft menschlicher Herrscher, die sich als Götter aufspielen, entreisst und in die Freiheit führt. Das erste Gebot lautet dann: «Du sollst keine anderen Götter haben neben mir». Und die ganze Bibel zeugt davon: Wo das Volk sich von Gott ab- und anderen Göttern zuwendet, da fällt es zurück in den Zustand der Knechtschaft.

Martin Luther hat zum ersten Gebot gesagt: «Woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässest, das ist eigentlich dein Gott». Es sei allen selbst überlassen, zu beurteilen, woran unser Volk derzeit sein Herz hängt, worauf es sich verlässt, und ob dies in die Freiheit oder in die Knechtschaft führt.

«Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben», schreibt Paulus an Timotheus (2. Timotheus 1,7), und an die Korinther schreibt er: «Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit» (2. Korinther 3,17). Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist!
Wem viel gegeben ist bei dem wird man
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.
Lukas 12,48b


Das Thema des 9. Sonntags nach Trinitatis sind die anvertrauten Gaben und die damit verbundene Verantwortung. Das Wort aus Lukas 12,48 spricht den Einzelnen an, aber auch die Kirche und auch die Verantwortungsträger in Staat, Wirtschaft, Bildungswesen, Gesundheitswesen, Gesellschaft.

Die Logik ist ganz simpel: Wer viel Geld, viel Macht, viel Wissen etc. hat, ist vor Gott und Menschen verantwortlich, daraus etwas zu machen. Dies ist immer auch verbunden mit einem gewissen Risiko, denn wer etwas tut, kann auch Fehler machen.

Leider haben wir oftmals eine Fehlerkultur, die Anreize schafft, lieber nichts zu tun als etwas Falsches und die Talente zu vergraben anstatt mit ihnen zu wirtschaften. Schnell richtet man dann das eigene Handeln danach aus, seine Position zu halten, wiedergewählt zu werden, sich nichts vorwerfen lassen zu müssen. Persönlich zieht man sich ins Private zurück.
Doch gleich anschliessend an das Wort aus Lukas 12,48 spricht Jesus davon, dass eine Zeit kommt, in der der persönliche Rückzug in die Untätigkeit nicht mehr möglich ist:

Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte? … Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Lukas 12,49-53

Und schliesslich fordert Jesus uns auf, die Zeichen der Zeit zu beurteilen:

Wenn ihr eine Wolke aufsteigen seht vom Westen her, so sagt ihr gleich: Es gibt Regen. Und es geschieht so. Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiss werden. Und es geschieht so. Ihr Heuchler! Über das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr urteilen; warum aber könnt ihr über diese Zeit nicht urteilen? Warum aber urteilt ihr nicht auch von euch aus darüber, was recht ist?
Lukas 12,54-57

Um mit der anvertrauten Verantwortung recht umzugehen und um die Zeit recht zu beurteilen, braucht es vielleicht vor allem eines: Mut.

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